Weiß-Blaue unterliegen in Bietigheim

- SCR will am Sonntag die Wende in der Serie / Spielbeginn ist um 17 Uhr -

Die Hausherren kamen besser in das vierte Finalspiel und hatten gleich hochkarätige Chancen um in Führung zu gehen. SCR Goalie Andrew Hare hatte Schwerstarbeit zu verrichten, allerdings in der 14.Minute war auch er machtlos und die Steelers kamen durch Dominic Auger zum Führungstreffer. Im zweiten Drittel hatten die Weiß-Blauen deutlich mehr vom Spiel und der Ausgleich lag in der Luft. Bei doppelter Überzahl war dann Joel Johansson per Schlagschuss in der 37.Minute erfolgreich. Es glich einer Einbahnstraße und zwar in Richtung auf das Tor von Ilya Sharipov, für die Gastgeber wurden gerade einmal drei Schüsse auf das Tor des SCR statistisch erfasst. Der dritte Schuss der Gastgeber zappelte dann allerdings in der letzten Spielminute des Mittelabschnitts hinter Andrew Hare im Netz. Das Tor durch Bietigheims Routinier Justin Kelly fiel zum psychologisch schlechtesten Zeitpunkt gegen die Werdenfelser, damit konnten die Steelers mit der knappen Führung in die Pause gehen. Im Schlussabschnitt ging es dann ganz schnell, ex Riesserseer Beni Hüfner erzielte mit einem Schlenzer von der blauen Linie das vorentscheidende 3:1. Die Weiß-Blauen versuchten alles um den Anschluss herzustellen, die Gastgeber nutzten den Platz und somit war der Weg zum 4:1 frei.
Am Ende kamen die Steelers sogar noch zum fünften Treffer ehe Felix Thomas und Jared Gomes das Ergebnis verkürzen konnten. Den Schlusspunkt setzte Shawn Weller 16 Sekunden vor Schluss zum 6:3. Am Sonntag kommt es zu Spiel 5 in Garmisch-Partenkirchen, in diesem Spiel kann die Entscheidung in der Finalserie fallen. Bietigheim führt in der Serie 3:1. Natürlich will das Team des SC Riessersee das mit allen Mitteln verhindern und mit einem Sieg die Best of 7 Serie verkürzen.
Am Sonntag öffnet die Stadionkasse bereits um 11 Uhr, Spielbeginn ist dann um 17 Uhr zum „Do or Die“ Spiel für den SC Riessersee, das Spiel 5 steht unter dem Motto „Blaue geben niemals auf“.

SCR-Cheftrainer Toni Söderholm: “Wir waren ganz gut dabei. Aber Bietigheim hat clever verteidigt. Die Spieler haben zehn Minuten jetzt Zeit über den Serienstand nachzudenken. Dann heißt es volle Konzentration auf das Spiel am Sonntag.”

Steelers-Coach Kevin Gaudet: “Wie in jedem Spiel ist es bis zum Ende knapp. Wir haben ein gutes erstes Drittel gespielt. Ich sage immer, wie wichtig das Momentum ist. Das zweite Drittel war sehr schwach von uns. Ilya Sharipov hat sehr gut gehalten und eine solide Leistung gezeigt. Im letzten Drittel hat die Mannschaft Herz gezeigt. Es ist nicht oft, dass eine Finalserie so oft die Auswärtsmannschaft gewinnt. Nun gab es den Heimsieg.”