Aufholjagd der Weiss-Blauen wird nicht belohnt

- Regensburg gewinnt gegen den SCR mit 8:4 -

Der SC Riessersee in Regensburg – das garantiert spannende und hochkarätige Spiele. Auch heute kamen die Zuschauer vor den Empfangsgeräten wieder voll auf ihre Kosten. Ein guter SCR spielte schnell, sicher und sehr gefällig bis ins gegnerische Drittel – doch das Erfolgserlebnis, quasi aus dem nichts, hatten die Oberpfälzer. Nikola Gajovski tankte sich durch zwei Verteidiger und ließ am Ende auch Daniel Allavena keine Chance. Die Führung für die Gastgeber. Danach verlor man ziemlich die Spielkontrolle und auch Anton Radu, der von einem Puck im Gesicht getroffen wurde und blutend das Eis verlies. Für ihn war die Partie gelaufen – genau wie auch im Mitteldrittel für Tobias Möller, der sogar mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ins Krankenhaus mussste. Auch er bekam einen Schuss ins Gesicht und musste das Spiel abbrechen. Doch es kam im Mittelabschnitt noch schlimmer. Die Eisbären spielten plötzlich auf und gingen mit 4:0 in Führung. Der SCR war keinesfalls schlecht oder überfordert – Regensburg nutzte die Chancen eiskalt, teilweise auch durch individuelle Fehler der Garmischer. In der zweiten Pause dann sicher der Appell an die Jungs von George Kink, nochmal alles rein zu hauen, doch 32 Sekunden nach Wiederbeginn das 5:0. Das Spiel entschieden? Mitnichten! Die Weiss-Blauen kämpften und machten es nochmal richtig spannend. Chyzowksi, Mayr, Endress und Uli Maurer verkürzten gar auf 5:4. Doch die Aufholjagd der Riesserseer wurde nur 23 Sekunden später gestoppt. Ein Wirkungstreffer, der die Eisbären wieder ins Spiel zurück brachte, die dann ihrerseits auf den Endstand von 8:4 stellen konnten.
Bereits am Dienstag geht es für die Weiss-Blauen nach Lindau, Freitag reist man nach Füssen. Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 24.01.2020 um 17:00 Uhr gegen den EC Peiting statt. Alle diese Spiele könnt ihr wieder live und in HD bei SpradeTV verfolgen.
George Kink: "Die ersten beiden Drittel haben wir vielleicht auch wegen den Verletzungen ein bisschen zu viel nachgedacht. Gerade im zweiten Drittel haben wir abartige Geschenke verteilt. 5:0 dann nach dem Powerplay war ein dickes Brett. Die Jungs sind dann gut zurück gekommen, haben alles rein gehauen – aber vielleicht wäre mehr dann am Ende auch unverdient gewesen."

Tore:
1:0 Nikola Kajovski (12:44), 2:0 Richard Divis (25:41), 3:0 Lukas Heger (28:50), 4:0 Christoph Schmidt (31:21), 5:0 Peter Flache (40:32 – PP1), 5:1 Christopher Chyzowski (41:54), 5:2 Simon Mayr (42:48 – PP1), 5:3 Nick Endress (45:24)
5:4 Uli Maurer (47:30 – PP1), 6:4 Fabian Herrmann (47:53), 7:4 Richard Divis (51:08 – PP2), 8:4 Petr Heider (56:41)