SCR unterliegt im Derby mit 3:5

-Rosenheim zum zweiten Mal nicht zu bezwingen-

2. Weihnachtsfeiertag – Derbytime im Olympia-Eissportzentrum – normalweise kein Spiel wie jedes andere. Ein Spiel, welches die Zuschauer in seinen Bann zieht, eine Begegnung die fasziniert - und dennoch ist es zu Coronazeiten ein etwas anderes Aufeinandertreffen. Auf den Rängen ein stilles Derby, auf dem Eis ging es jedoch hoch her, wie bereits bei der ersten Begegnung in dieser Spielzeit, als sage und schreibe 11 Treffer fielen und der SCR erst im Penaltyschießen den Kürzeren zog. Dieses Mal war aber schnell klar, dass die Chancen auf einen Heimpunkt sehr gering waren – die Rosenheimer mit einer bärenstarken Vorstellung an diesem Abend. Bereits nach 102 Sekunden zappelte der Puck das erste Mal hinter Christian Schneider im Netz. Tobias Draxinger eröffnete den Rosenheimer Torreigen, Yannic Bauer und Curtis Leinweber schraubten bis zur ersten Drittelsirene das Ergebnis auf 0:3. Die Werdenfelser kamen erst in den letzten zwei bis drei Minuten langsam ins Spiel, zu wenig in diesem ersten Drittel. Der Mittelabschnitt dann besser bei den Garmischern – aber die Starbulls weiter souverän und eiskalt. Gab es auf Seiten der Riesserseer Chancen durch Maurer, Vollmer, Soudek oder Horschel, stand nach dem zweiten Drittel aber noch immer die Null auf der Anzeigentafel. Die Rosenheimer hingegen machten aus ihren Chancen auch die Treffer und zogen auf 0:5 davon. Kyle Gibbons und Tobias Meier trafen für die Starbulls.
Im Schlussdrittel nahmen die Gäste dann massiv das Tempo aus ihrem Spiel. Dies nutzten die Garmischer für eine Aufholjagd. Robin Soudek, Moritz Miguez und Benni Kronawitter sorgten mit ihren Treffern für neue Spannung in diesem Derby. Doch die Offensive kam zu spät – die Minuten vergingen und am Ende blieb es bei einer knappen 3:5 Niederlage. Bereits am Montag, 28.12.2020 geht es für die Weiss-Blauen weiter. Dann sind sie bei den Blue Devils Weiden zu Gast. Auch dieses Spiel könnt ihr wieder live und in HD bei SpradeTV verfolgen.

George Kink: Wir haben heute brutal starke Rosenheimer gesehen, läuferisch auf einem wahnsinnig hohen Niveau. Unser Aufbauspiel war katastrophal, die Verteidigung nicht bereit, das Tempo mit zu gehen. Auch die Qualität der Pässe war schlecht. Im zweiten Drittel hatten wir oft wieder eine lange Leitung. Vielleicht müssen wir nun doch den vielen Spielen und dem kleinen Kader Tribut zollen. Hier haben wir auch noch zu viele Grosschancen zugelassen. Im letzten Drittel war es dann besser, aber auch noch nicht richtig gut. Wir haben ein Stück weit einfacher gespielt und haben dann die Tore gemacht. Jetzt müssen wir schnell regenerieren – Montag geht es schon wieder weiter.

Tore:
0:1 Tobias Draxinger (01:22), 0:2 Yannic Bauer (08:10), 0:3 Curtis Leinweber (14:18 - PP1), 0:4 Kyle Gibbons (36:51), 0:5 Tobias Meier (37:40), 1:5 Robin Soudek (45:33), 2:5 Moritz Miguez (53:30), 3:5 Benjamin Kronawitter (56:11 – PP1)