SCR verliert in Rosenheim

-Harter Kampf wird nicht belohnt-

Am heutigen Sonntag waren die Werdenfelser bei den Starbulls Rosenheim zu Gast. Im Vergleich zum Kader am Freitag haben sich einige grundlegende Änderungen ergeben. Jannik Woidtke hat sich im letzten Heimspiel eine Oberkörperverletzung zugezogen, Tobi Kircher ist erkrankt und Bastian Eckl sowie Daniel Allavena sind heute in Köln in der DEL für den Kooperationspartner EHC Red Bull München im Einsatz. Kevin Reich fällt aus und Daniel Fießinger ist fraglich, damit kommt DNL-Keeper Elias Fischbacher heute zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison. Beide Teams starteten munter und mit viel Schwung in dieses Derby. So dauerte es nur knapp fünf Minuten bis zum ersten Tor der Partie. Eetu-Ville Arkiomaa behauptete die Scheibe gut im Drittel der Rosenheimer, legte auf Phillip Wachter und dieser bediente Sean Morgan an der blauen Linie. Der Verteidiger, der am Freitag verletzungsbedingt noch pausieren musste, schlenzte die Scheibe anschließend zum 0:1 ins lange Eck. Die Führung hielt jedoch nicht allzu lang. Michi Baindl gelang knapp 80 Sekunden später der Ausgleich zum 1:1. Beide Mannschaften zeigten in der Folge eine schnelle und umkämpfte Oberligapartie auf hohem Niveau. Der SCR hatte dabei zunächst etwas mehr vom Spiel und mit Mayr oder Lobach zwei Gelegenheiten, die Führung wiederherzustellen. Rosenheim kam jedoch, auch bedingt durch eine Strafe des SCR, mit laufender Spieldauer etwas besser in die Partie. Doch Elias Fischbacher blieb bei seinem Debut stets Herr der Lage. Erst 33 Sekunden vor Ende des Drittels konnten die Starbulls erneut in Überzahl den jungen Keeper zum 2:1 durch Dmitrij Litesov überwinden
Der zweite Abschnitt startete mit einem Tor für die Starbulls. Dominik Daxlberger versenkte die Scheibe, nach Puckverlust des SCR vor dem eigenen Tor, zum 3:1. In der Folge hatten die Werdenfelser Probleme mit der Rosenheimer Überlegenheit. Die Starbulls übernahmen die Spielkontrolle und drängten auf das nächste Tor. Die Chance auf den Anschluss hatten die Garmischer knapp 8 Minuten vor der Drittelpause als sie eineinhalb Minuten mit zwei Mann mehr agieren durften. Die Überzahl verpuffte abermals, so blieb es beim 3:1 Pausenstand für die Starbulls Rosenheim.
Der SCR kam druckvoll aus der Kabine, kämpfte, wollte den Anschluss und dominierte nun auch wieder das Spielgeschehen. Doch das Scheibenglück blieb weiterhin versteckt. Rosenheim verteidigte clever, sodass die Werdenfelser bis kurz vor Ende zwar Chancen durch Thomas Radu, Uli Maurer oder kurz vor Ende durch Flori Vollmer hatten, jedoch kein Tor gelingen wollte. Schorschi Kink zog, nach einer Auszeit, knapp 1:40 Minuten vor Ende der Partie Elias Fischbacher, setzte alles auf eine Karte und brachte einen weiteren Feldspieler. Ein Tor gelang jedoch erst als die Garmischer vier Sekunden vor Ende vom Bully weg die Scheibe zum 3:2 Endstand durch Emil Quaas versenkten.
Das nächste Heimspiel der Weiß – Blauen findet kommenden Sonntag, 09.02.2020 um 17:00 Uhr gegen die Selber Wölfe statt. Zum Heimspiel findet der traditionelle Famillientag, mit vergünstigten Tickets und einigen Attraktionen rund um das Spiel statt. Tickets für diese Partie gibt es wie gewohnt bei unserem Ticketpartner Eventim unter https://bit.ly/2PuyNY3 oder an der Abendkasse.e.


George Kink: „Wir haben heute ein hart umkämpftes, taktisch geprägtes Spiel gesehen. Wir sind mit dem frühen Gegentreffer nicht optimal gestartet. Wir wussten, dass Rosenheim daheim eine Macht ist. Die haben hier schon ganz lange kein Spiel mehr verloren. Wir wussten eigentlich, dass wir die ersten zehn Minuten überstehen mussten. Uns fehlt die Cleverness und Abgeklärtheit vor dem Tor. Die Boys haben heute gefightet, aber wir müssen gieriger werden. Wir wollen oft mit dem Kopf durch die Wand. Wir haben hier zur Zeit eine Blockade im Kopf. Fischi hatte heute sein erstes Saisonspiel, hatte letztes Jahr nur wenige Spielminuten. Am Anfang war er sicher etwas nervös aber der Elias hat sich gut ins Spiel gefighet und uns am Ende gut im Spiel gehalten. Er hat seine Sache gut gemacht.“

Tore:
0:1 Sean Morgan (05:05)
1:1 Michael Baindl (06:25)
2:1 Dmitrij Litesov (19:27)
3:1 Dominik Daxlberger (31:23)
3:2 Emil Quaas (59:59)