Hochverdienter 4:2 Sieg gegen Tölz

 -SCR: Junge Wilde machen Lust auf mehr-

Innerhalb von nur fünf Tagen kam es heute zum zweiten Duell gegen die Tölzer Löwen und die junge Riesserseer Truppe zeigte sich von ihrer besten Seite gegen die höherklassigen Isarwinkler. Das Spiel endete hoch verdient mit 4:2 für die Weiß-Blauen vor 977 Zuschauern und damit ist auch die Revanche für die 6:0 Niederlage aus dem Auftaktmatch vom vergangenen Sonntag geglückt. Toni Söderholm musste heute auf die Verteidiger Christian Hummer und auch auf Emil Quaas verzichten. Dafür wurde Philipp Wachter kurzfristig zum Verteidiger umfunktioniert und der 23jährige machte eine gute Figur in der Defensive.

Immerhin stellt der SC Riessersee das jüngste Team der gesamten Oberliga, im Vergleich dazu sind die Akteure des ECT im Durchschnitt um vier Jahre älter. Auch ist diese Riesserseer Mannschaft mit eine der jüngsten aller Zeiten, in den Aufzeichnungen der letzten 40 Jahre findet sich keine Jüngere.

Bereits nach nicht einmal acht Spielminuten führte der SC Riessersee mit 2:0. Silvan Heiß eröffnete die Partie mit einem Schlenzer in den Winkel und Leon Müller baute drei Minuten später die Führung aus. Zwei Minuten vor dem Pausentee kurvte Jakob Mayenschein vor das Tor von Löwen Schlussmann Ben Meisner, passte zurück auf Philipp Wachter, der die Scheibe zum hochverdienten 3:0 in die Maschen zimmerte.
Mit dem Wiederanpfiff fanden die Gäste besser ins Spiel und kamen auch zu Chancen, die erste nennenswerte verwertete Florian Strobl zum 3:1. Die junge Riesserseer Mannschaft zeigte sich unbeeindruckt und stellte wenige Minuten später in Überzahl den alten Abstand wieder her. Andi Eder besorgte mit einem trockenen Handgelenksschuss ins Kreuzeck das 4:1. Im Schlussabschnitt bekam Daniel Fießinger etwas mehr Arbeit, aber der gut aufgelegte Riesserseer Schlussmann ließ lediglich noch den 4:2 Anschlusstreffer zu.
In der kommenden Woche spielt der SC Riessersee am Sonntag beim ECDC Memmingen sein drittes Vorbereitungsspiel.

Tore: 1:0 (04:28) Silvan Heiß, 2:0 Leon Müller (07:45), 3:0 (17:54) Philipp Wachter, 3:1 (22:36) Florian Strobl, 4:1 (27:03/PP1) Andreas Eder, 4:2 (54:14) Andreas Pauli
Zuschauer: 977