Souveräner Heimsieg gegen Selb

-SCR siegt im 700.Spiel von Flori Vollmer für seinen Heimatclub-

Urmel on Ice Day, Familientag, Blasmusik, "dein bestes Urmelbild"… am heutigen Sonntag war viel geboten rund um das Spiel des SC Riessersee gegen die Selber Wölfe. Auch sportlich konnte der SCR einiges aufbieten. Neben Justin Schütz war auch an der Bande wieder Clement Joidoin mit von der Partie. Der erste große Applaus des Nachmittags ging aber an Florian Vollmer. Der Kapitän und Routinier der Weiß-Blauen bestritt heute sein 700. Spiel im Trikot der Werdenfelser und schob sich damit auf Platz 2 der Garmischer Rekordspieler, knapp hinter Ignaz Berndaner. Die Partie begann ebenso vielversprechend wie das Rahmenprogramm. Der SCR, in Person von Justin Schütz, hatte die erste Chance der Partie. In der 7. Spielminute erzielte Emil Quaas das verdiente 1:0 für den Gastgeber. Die Werdenfelser dominierten in der Folge die Partie und zwangen die Selber mit hohem Tempo und hohem Forecheck zu Fehlern und zu einigen Strafzeiten. Eine dieser Strafzeiten nutze Flori Vollmer zum Jubiläumstreffer und 2:0. Bis zur Pause hatte der flinke Schütz, Lobach oder auch Arkiomaa weitere Chancen, es blieb jedoch beim hochverdienten Pausenstand von 2:0. Das zweite Drittel war geprägt von vielen Toren und einem ständigem Hin und Her. Es startete mit einem Tor für den SCR. Erneut war es Emil Quaas mit dem 3:0. Kurz darauf erhöhte Luca Zitterbart auf 4:0. Selb nahm anschließend eine Auszeit und wechselte den Torhüter – mit Erfolg. Christoph Kabitzky verkürzte anschließend auf 4:1. Doch der SCR ließ sich davon nicht beeindrucken. Justin Schütz war es in der 30. Minute, der in Unterzahl das 5:1 erzielte. Anschließend waren die Selber zweimal in Folge an der Reihe. Zuerst gelang Pavel Pisarik das 5:2, ehe Tim Zimmermann Daniel Allavena zum 5:3 überwinden konnte. Coach Schorschi Kink nahm nun ebenfalls seine Auszeit. Folgend war es Flori Vollmer der mit seinem zweiten Tor des Abends den Pausenstand von 6:3 markierte.
Im drittel Drittel sahen die 1.306 Fans im OEZ einen dominanten, wenn auch nicht mehr so gefährlichen SCR, der aber zu jeder Zeit die Kontrolle über dieses Spiel hatte. Selb versuchte dagegen, wie bereits am Freitag mit teilweise sehr hartem Körperspiel die Garmischer aus dem Tritt zu bringen – dies gelang den Wölfen jedoch nur bedingt. Die beste Chance des Drittel hatte Eetu-Ville Arkiomaa auf Zuspiel von Justin Schütz. Der Finne scheiterte jedoch knapp an Florian Mnich. Als sich bereits alle Beteiligten auf das Ende der Partie verständigt hatten, zündete Justin Schütz nochmals den Turbo, schnappte sich im eigenen Drittel die Scheibe und erzielte mit seinem zweiten Tor des Abends souverän den Endstand von 7:3.

Das nächste Heimspiel findet kommenden Sonntag, 16.02.2020 um 18:00 Uhr gegen die Eisbären Regensburg statt. Tickets für diese Partie gibt es wie gewohnt bei unserem Ticketpartner Eventim unter https://bit.ly/2PuyNY3 oder an der Abendkasse.

George Kink:
„Wir haben dieses Wochenende sechs Punkte geholt. Das war heute ein wichtiger Sieg. Wir haben heute eine konzentrierte Leistung und eine gute Laufleistung gezeigt. Im 1.Drittel hat mir die Passqualität sehr gut gefallen. Im zweiten Drittel waren wir offensiv brilliant und defensiv haben wir Geschenke verteilt. Das drittel Drittel haben wir gut gemacht und noch ein paar Chancen liegen gelassen. Wir wissen das der Flori ein ganz wichtiger Spieler für die Mannschaft ist und eine wichtige Figur für´s Garmischer Eishockey. 12 Jahre am Stück für den SCR. Solche Spieler gibt es heutzutage nur noch ganz wenige.“ Seit 27.11 sind wir daheim nach 60 Minuten ungeschlagen. Das ist schon eine lange Zeit und es kommt uns jetzt zugute, dass wir einen vollen Kader haben. Die Jungs müssen aber lernen, über das gesamte Spiel zu arbeiten und nicht nur dann wann wir wollen.“

Tore:
1:0 Emil Quaas (6:46)
2:0 Florian Vollmer (14:50/PP1)
3:0 Emil Quaas (20:41)
4:0 Luca Zitterbart (21:44)
4:1 Christoph Kabitzky (26:44)
5:1 Justin Schütz (29:24/SH1)
5:2 Pavel Pisarik (30:16)
5:3 Tim Zimmermann (31:52)
6:3 Florian Vollmer (32:24)
7:3 Justin Schütz (59:17)