Erster Heimsieg der neuen Saison

- 8:0 Kantersieg gegen die Lindau Islanders -

Zum zweiten Heimspiel der Saison waren die Lindau Islanders zu Gast im OEZ. Zurück im Team der Garmischer war, nach abgesessener Sperre aus dem Rosenheimspiel, Jannik Woidtke. Zudem gab es eine Heimspielpremiere. Calder Brooks, der kanadische Neuzugang, der unter der Woche präsentiert wurde, konnte heute zum ersten Mal das Weiß – Blaue Trikot tragen. Da auch Emil Quaas, Luca Zitterbart und Daniel Fießinger wieder für die Werdenfelser aufliefen, standen Coach Schorsch Kink 19 Spieler zur Verfügung.
In den ersten Minuten merkte man dem SCR an, dass er nach zuletzt zwei Niederlagen im Penaltyschießen von Anfang an zeigen wollte wer Herr im eigenen Stadion ist. Die Werdenfelser begannen mit druckvollem, direktem und schnellem Eishockey. Bereits nach knapp vier gespielten Minuten zeichnete sich der engagierte Beginn aus. Jakob Heigl konnte mit seinem bereits zweiten Saisontreffer die 1:0 Führung erzielen. Knapp eine Minute später trat Calder Brooks das erste Mal in Erscheinung. Der Neuzugang versenkte eine Direktabnahme gekonnt zum 2:0 hinter Lindau´s Keeper di Berado. Auch im Anschluss blieben die Hausherren weiter spielbestimmend und ließen Lindau nicht ins Spiel kommen. Phillip Wachter, Uli Maurer, Thomas Radu oder Eetu – Ville Arkiomaa hatten die besten Gelegenheiten die Führung auszubauen, scheiterten jedoch alle an di Berado. So blieb es bei der 2:0 Führung zur ersten Pause
Zu Beginn des zweiten Abschnittes brauchte der SCR etwas, bis er wieder ins Spiel fand, sodass die Gäste vom Bodensee zu ihren ersten Chancen des Spiels kamen. Gerade, als Lindau zwingender wurde, schlug erneut die auffallende dritte Reihe in Person von Aziz Ehliz zu. Der Youngster schlenzte in der 29. Minute den Puck trocken zum 3:0 ins Tor. Erneut die dritte Reihe war es, welche kurze Zeit drauf für den nächsten Treffer zuständig war. Dieses Mal netzte Moritz Miguez, nach Vorarbeit von Jakob Heigl, zum 4:0 ein. Luca Zitterbart erhöhte knapp zwei Minuten später, gegen jetzt wieder überforderte Lindauer, zum Pausenstand von 5:0.
Zu Beginn des letzten Drittels brauchte der SCR keine zwei Minuten um den nächsten Treffer zu erzielen. Zum 6:0 packte Phillip Wachter einen satten Handgelenksschuss aus und hämmerte den Puck ins linke Kreuzeck. Noch während die 1.085 Fans, unter denen sich auch Ex-SCR Spieler Joel Johanson befand feierten, nahm Christoph Frankenberg Maß und schob den Puck flack links an di Berado vorbei, der daraufhin seinen Arbeitstag beendete. In der Folge blieb der SCR weiter am Drücker, dominierte das Spiel nach Belieben und erspielte sich noch einige gute Gelegenheiten durch Radu T., Miguez, Heigl oder Arkiomaa. Als erneut die dritte Reihe auf dem Eis stand, wurde auch Michael Böhm das erste Mal an diesem Abend überwunden. Aziz Ehliz fälschte einen Schuss von Luca Zitterbart unhaltbar zum 8:0 ab. Auch in den letzten Minuten zeigten die Garmischer sehr ansehnliches Hockey und hätten durch eine weitere Gelegenheit von Miguez den Spielstand weiter erhöhen können. Da Böhm jedoch keinen weiteren Treffer mehr zuließ, siegte der SCR auch in der Höhe verdient mit 8:0 gegen unter dem Strich chancenlose Islanders
Das nächste SCR – Heimspiel findet nächste Woche Sonntag, den 13.10.2019 um 18:00 Uhr gegen den Aufsteiger aus Füssen statt. Tickets für das Duell der Altmeister gibt’s wie gewohnt bei unserem Ticketpartner Eventim https://bit.ly/2InO7kw oder an der Abendkasse.

Schorschi Kink:
„Wir waren von Anfang an hellwach, hatten schnelle Füße und haben die Zweikämpfe gut angenommen. Es freut mich für Fießinger und Brooks für den Shutout und dem ersten Tor für den SCR. Rausheben will ich auch die dritte Reihe. Die Jungs haben ein super Spiel gemacht und die Scheibe gut laufen gelassen. Die Passqualität hat gestimmt, die Scheibe haben wir gut laufen gelassen und dadurch haben wir die Räume geschaffen und die Tore geschossen. Es freut mich das wir heute, anders als die letzten beiden Spiele, für die harte Arbeit belohnt wurden.“

Tore: 1:0 Jakob Heigl (4:44), 2:0 Calder Brooks (5:33), 3:0 Aziz Ehliz (28:21), 4:0 Moritz Miguez (32:47), 5:0 Luca Zitterbart (34:53), 6:0 Phillipp Wachter (41:27), 7:0 Christoph Frankenberg (41:54), 8:0 Aziz Ehliz (54:16)