SCR effektiv in Heilbronn

Weiß-Blaue feiern 7:2 Auswärtssieg – Beck mit Hattrick

An diesem, für das deutsche Eishockey, historischen 25.Februar holte die Deutsche Mannschaft bei den Olympischen Winterspielen sensationell nach einem packenden und hochdramatischen Finale die Silbermedaille. Die DEL2 Clubs hingegen können sich nicht ausruhen und hatten heute Abend das „Tagesgeschäft“ vor der Brust. Die Werdenfelser wollten sich für den Auftritt gegen den ESV Kaufbeuren rehabilitieren und erfüllten diese Vorgabe im ersten Abschnitt bravourös. Mattias Beck, Louke Oakley und erneut Mattias Beck in Überzahl schossen eine verdiente 3:0 Führung für den SCR heraus. Beim Stand von 0:2 hatte Lubor Dibelka am langen Pfosten die große Chance zu erhöhen, bei dem Schussversuch verhakte er sich im Eis, knickte unglücklich um und blieb verletzt auf dem Eis liegen.

Die Heilbronner Falken drückten zu Beginn des Mittelabschnitts und bemühten sich um einen frühen Anschlusstreffer. Die Aufbruchstimmung der Gastgeber wurde jäh im Keim erstickt. Andi Driendl zimmerte aus halblinker Position die Scheibe ins Heilbronner Tor zum 4:0. Die Bemühungen der Käthchenstädter wurde dann noch belohnt, in der 30. Minute stand es nur noch 1:4. Die Falken hätte sogar noch auf 2:4 verkürzen können, wenn nicht Kevin Reich im Tor des SCR mit einem Monstersave seine Qualitäten gezeigt hätte. Beinahe im direkten Gegenzug stellte Tim Richter den alten vier Tore Abstand wieder her und mit dem Zwischenstand von 5:1 für den SC Riessersee ging es in die zweite Pause.
Im Schlussabschnitt ließen die Weiss-Blauen nichts mehr anbrennen und packten noch zwei weitere Treffer oben drauf. Mattias Beck schnürte mit dem 6:2 seinen Hattrick und Michael Rimbeck erzielte den 7:2 Endstand

Toni Söderholm: „Zuerst möchte ich der Deutschen Nationalmannschaft zu der Silbermedaille gratulieren, das hat Riesenspaß beim zusehen gemacht. Ich hoffe, dass durch diesen Erfolg in Deutschland ein Eishockeyboom entsteht. Zum Spiel heute, wir waren extrem effektiv, aber nicht perfekt im Spiel. Wir wollten unser System sauber spielen, haben aber zu viele Chancen des Gegners zugelassen. Kevin Reich hat sehr gut gehalten“

Tore: 0:1 Mattias Beck (8:38/EQ), 0:2 Louke Oakley (13:26/EQ), 0:3 Mattias Beck (18:36/PP1), 0:4 Andreas Driendl (21:37/EQ), 1:4 Tim Bernhardt (29:36/EQ), 1:5 Tim Richter (36:13/EQ), 1:6 Mattias Beck (40:53/EQ), 2:6 Mark Heatley (50:42/PP1), 2:7 Michael Rimbeck (57:03/EQ)