Weiß-Blaue zeigen richtige Reaktion

-SCR schlägt Heilbronn mit 7:4 / Dienstag nächstes Heimspiel-

Auf die deftige Derbyniederlage in Kaufbeuren wurde nach der passenden Antwort gesucht und sie wurde gegen Heilbronn gefunden. Verdient schlägt das Team um Kapitän Florian Vollmer mit 7:4 die Falken und bleibt auf dem zweiten Tabellenplatz.

In der Anfangsphase mussten die Weiß-Blauen schon den ersten Gegentreffer hinnehmen, Heilbronns Dennis Palka fälschte unhaltbar für Kevin Reich, der heute das Riesserseer Gehäuse hütete, ab. Michael Rimbeck glich zur Mitte des Spielabschnitts aus und das Tor brachte das Momentum auf die Seite des SCR, in der Folge gab es bei fünf gegen fünf Powerplayartige Szenen in der Defensivzone der Gäste, nur zählbares sprang dabei nicht heraus. Dass die Gäste offensive Qualitäten haben, das ist hinlänglich bekannt, Kyle Helms vollendete einen Konter zur neuerlichen Heilbronner Führung kurz vor Drittelende.

Konzentriert und überlegt agierten die Weiß-Blauen im Mittelabschnitt, nutzten zwei aufeinanderfolgende Überzahlspiele und drehten damit binnen von nicht einmal drei Minuten das Spiel, kurze Zeit später machte Lubor Dibelka mit einem Traumtor sogar noch das 4:2. Heilbronn verkürzte zwei Minuten später auf 4:3 und mit diesem Spielstand ging es in die zweite Drittelpause.

Im Schlussabschnitt machten die Werdenfelser mit einem Doppelschlag durch Richie Mueller und Andi Eder früh den Sack zu. Das 6:3 bedeutete die Vorendscheidung. Christian Hummer legte sechs Minuten vor dem Ende zum 7:3 nach, aber in dieser Szene verletzte sich Mittelstürmer Andi Driendl und musste in die Kabine zur Behandlung. Heilbronn betrieb zum Ende noch einmal eine Ergebniskorrektur zum 7:4, aber das änderte nichts mehr an dem verdienten Dreier für den SC Riessersee.

Übermorgen geht es bereits weiter für den SCR. Am Dienstag, 23 Januar, sind um 20 Uhr die Kassel Huskies zu Gast.

Tore: 0:1 Dennis Palka (1:33/EQ), 1:1 Michael Rimbeck (10:54/EQ), 1:2 Kyle Helms (18:11/EQ), 2:2 Andreas Eder (26:39/PP1), 3:2 Louke Oakley (29:35/PP1), 4:2 Lubor Dibelka (35:35/EQ), 4:3 Jordan Heywood (37:14/PP1), 5:3 Richard Mueller (45:47/EQ), 6:3 Andreas Eder (46:08/EQ), 7:3 Christian Hummer (53:37/EQ), 7:4 Justin Kirsch (58:45/EQ)