Riessersee unterliegt in Crimmitschau mit 2:1

-Nemec pariert 32 Schüsse/ erst in Schlussphase bezwungen-

Es wäre vielleicht etwas mehr für die Werdenfelser drin gewesen, hätte der Schwung des Mittelabschnitts bis in den Schlussabschnitt gehalten. Die Eispiraten Crimmitschau konnten am Ende mehr in die Waagschale werfen und gewinnen verdient mit 2:1 gegen den SC Riessersee.


Das erste Drittel war abwechslungsreich und es boten sich beiden Teams Chancen um in Führung zu gehen, mit einem leichten Plus für die Gastgeber. Gedrehte Verhältnisse im zweiten Drittel, hier hatten die Weiß-Blauen die besseren Chancen und auch mehr Spielanteile. Der SC Riessersee nutzte früh im Mittelabschnitt eine doppelte Überzahl in der 22.Spielminute durch einen satten Schlagschuss von Joel Johansson zum Führungstreffer. Gerade die Sturmreihe Gomes, Beck und Oakley hatten in der Folge einige hochkarätige Einschusschancen die nicht genutzt wurden. Zum Ende des Abschnitts konnten sich die Gastgeber wieder befreien, fanden aber in Matthias Nemec ihren Meister.


Zu Beginn des Schlussabschnitts gab es Chancen auf beiden Seiten und die Torhüter -absolute Meister ihres Fachs- hielten was zu halten war. Nach etwa fünf Minuten im letzten Drittel bekamen die Gastgeber immer mehr Oberwasser und dadurch gerieten die Weiß-Blauen immer mehr unter Druck. Die Folge, Crimmitschaus Saarinen nutzte in der 51. Spielminute einen kapitalen Fehler in der Riesserseer Abwehr zum verdienten 1:1 Ausgleich. In der Schlussphase der Partie gerieten die Garmisch-Partenkirchener in Unterzahl und Crimmitschaus Goalgetter Patrick Pohl brachte knapp zwei Minuten vor der Schlusssirene die Scheibe zum 2:1 Siegtreffer für die Gastgeber im Tor von Matthias Nemec unter.

Tore: 0:1 Joel Johansson (21:18/PP2), 1:1 Ossi Saarinen (50:58), 2:1 Patrick Pohl (57:56/PP1)


Tim Regan: „Wir waren im 1.Drittel nicht so richtig im Spiel und Crimmitschau dominierte. Ins zweite Drittel kamen wir besser rein, hatten mehr Spielanteile und die besseren Chancen, führten auch verdient. Im letzten Drittel sind wir ins offene Messer gelaufen. Der Sieg geht verdient an Crimmitschau.“


Toni Söderholm: „Crimmitschau war bissiger und hat besser als wir verteidigt. Das war heute von uns nicht ausreichend, mir tut es für unsere mitgereisten Fans leid.“