SCR holt vierten Auswärtssieg in Folge

- 2:1 Sieg beim ESVK - Man of the Match Matthias Nemec -

Endlich war es wieder soweit. Florian Vollmer und Michael Rimbeck konnten ihre verletzungsbedingten Zwangspausen beenden und standen in Kaufbeuren erstmalig wieder auf dem Eis. Kapitän Vollmer verpasste sage und schreibe neun Spiele und Rimbeck musste immerhin fünf Partien aussetzen. Die Personalsituation entspannt sich und Trainer Söderholm konnte in Kaufbeuren wieder mit vier Sturmreihen agieren.
Nach 16 Spielminuten im ersten Abschnitt lag der SC Riessersee mit 2:0 in Front. Für den ersten Treffer sorgte Richie Mueller und Lubor Dibelka legte mit seinem sechsten Saisontreffer nach. Danach kamen die Gastgeber aber zunehmend besser ins Spiel und in der Schlussphase zum verdienten Anschlusstreffer 55 Sekunden vor der Pausensirene. Im Mittelabschnitt hatte die weiß-blaue Defensive und Matthias Nemec Schwerstarbeit zu verrichten. Kaufbeuren drängte auf den Ausgleich und gerade in doppelter Überzahl lag der Ausgleich mehrfach in der Luft. Mit einer starken Defensivleistung und viel Einsatz brachte der SC Riessersee vor über 400 mitgereisten Riessersee Fans die knappe Führung über die Zeit und verbuchte glücklich drei weitere Punkte auf der Habenseite.
Sonntag trifft der SC Riessersee in der eigenen Halle auf die Heilbronner Falken - Spielbeginn ist um 18:30h. 

Tore: 0:1 Richard Mueller (13:26/EQ), 0:2 Lubor Dibelka (15:26/EQ), 1:2 Maximilian Schäffler (19:05/EQ)

SC Riessersee-Cheftrainer Toni Söderholm: „Wir waren heute unter Druck. Kaufbeuren war läuferisch sehr stark und zeigte ein schnelles Umschaltspiel. Deswegen mussten wir heute viel verteidigen. So ein Spiel kann viel Energie kosten, aber ein Sieg kann dies genauso wieder zurückbringen. Ich bin glücklich, dass wir gewonnen haben. Aber die Art und Wiese wird uns keine lange Sieges-Serie bringen. Wir müssen mehr kämpfen – ob mit oder ohne Puck.“

ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Nach dem 1:2 haben wir das Heft in die Hand genommen. Wir haben viele Chancen und Nachschüsse gehabt, aber am Ende nicht genutzt. Solche Tage und Phasen gibt es und in so einer befinden wir uns gerade. Problematisch wird es erst, wenn wir keine Chancen mehr kreieren. Ich kann zur Mannschaft nicht viel Negatives sagen, außer das wir ein Tor hätten mehr erzielen müssen.“