SCR überrollt Tölz vor über 4000 Zuschauern

-Überragendes erstes Drittel ebnet den Weg zum Sieg-

Die Stimmung war schon vor Beginn des Spieles überragend, die Vorfreude riesig - und die 4012 Zuschauer wurden sofort ab dem ersten Bully für ihr zahlreiches Erscheinen zum 234. Pflichtspielderby belohnt.


Innerhalb von 5 Minuten überrollte der SCR die Tölzer Löwen und schraubte ein 4:0 an die Anzeigetafel. Maximilian Daubner, Richie Mueller, dazu Jakob Mayenschein und Lubor Dibelka stellten die Weichen früh auf Sieg. Erst in der 8. Spielminute musste Matthias Nemec, der heute von Trainer Toni Söderholm den Vorzug erhielt, das erste Mal eingreifen. Die Weiss-Blauen dominierten das komplette Drittel und legten in der 15. Minute noch das 5:0 durch Oakley, nach hervorragender Vorarbeit von Driendl, nach. Die Führung nach 20 Minuten war auch in dieser Höhe absolut verdient. Vier der fünf Treffer fielen übrigens in Überzahl!


Im zweiten Spielabschnitt gehörten die Anfangsminuten erneut dem Gastgeber. Philipp Wachter machte in der 24. Minute das halbe Dutzend voll. Danach nahmen die Weiss-Blauen eindeutig das Gas raus, die Tölzer Löwen konnten sich etwas frei rudern und kamen zu ihren Chancen. In der 27. Minute nutzte Joonas Vihko einen Fehler im Spielaufbau der Werdenfelser und erzielte das 6:1. Gut eine Minute später kamen die Isarwinkler dann in Überzahl durch André Lakos zu ihrem zweiten Treffer in dieser Partie. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Pause. Im letzten Spielabschnitt gingen es beide Teams gemächlicher an, drei Minuten nach Wiederanpfiff lies erneut Richie Mueller mit seinem dritten Treffer die Fans des SCR jubeln. Kaum war der Jubel verstummt, netzte Louke Oakley zum 8:2 ein. Die Weiss-Blauen spielten souverän weiter, das 8:3 der Tölzer Löwen durch Philip Schwager fiel nicht weiter ins Gewicht. In der 58. Minute krönte Lubor Dibelka den Abend mit einem fabelhaften Solo zum 9:3. Der letzte Treffer von Klaus Kathan zum 9:4 Endstand, 35 Sekunden vor Schluss, war dann nur noch Ergebniskosmetik.


Trainer Toni Söderholm nach dem Spiel: "Ich habe eine sehr starke Leistung gesehen. Ich muss die Mannschaft loben, die Jungs haben sich in der Woche brutal auf das Spiel vorbereitet, sich speziell im 1. Drittel an das System gehalten. Ich bin glücklich für unsere Zuschauer, das hat den Fans und auch der Stadt sehr gut getan, ich bin stolz auf die Mannschaft."

Stephan Wilhelm, kurz nach dem Spiel: "Bei so einem Sieg gibt es nicht viel hinzuzufügen. Ein 9:4-Erfolg in einem Derby ist einfach klasse. Die Jungs haben super gespielt und wir sind gut im ersten Drittel aus der Kabine gekommen. So kann es weitergehen."

Tore: 1:0 Maximilian Daubner (01:24/PP1), 2:0 Richie Mueller (02:09), 3:0 Richie Mueller (04:36 /PP2), 4:0 Lubor Dibelka (05:08/PP1), 5:0 Louke Oakley (14:50/PP1), 6:0 Philipp Wachter (23:29), 6:1 Jonas Vihko (25:56), 6:2 Andrè Lakos (37:17/PP1), 7:2 Richie Mueller (43:29), 8:2 Louke Oakley (45:10), 8:3 Philipp Schlager (52:58), 9:3 Lubor Dibelka (57:38 /SH1), 9:4 Klaus Kathan (59:25)