Riessersee feiert Triumpf gegen Rosenheim

- 6:1 Derbysieg – Erfolgreicher Polizeieinsatz

Was für ein Abend im Olympia-Eissportzentrum. Eine fast „ausverkaufte“ Weiß-Blaue Fankurve feiert auch noch eine halbe Stunde nach diesem ereignisreichen Derbysieg seine Mannschaft. Was war passiert. Das wohl wirklich letzte Aufgebot des SCR gewann ein Derby, über das sicherlich noch lange gesprochen wird am Ende deutlich und hochverdient mit 6:1 Toren gegen am Ende völlig enttäuschte Rosenheimer. Der Reihe nach: Das Spiel begann für die Gäste perfekt, schon nach wenigen Minuten gingen sie mit 1:0 in Führung. Was danach passierte, hat leider nichts mit Sport zu tun. Aus dem Rosenheimer Fanblock wurden zwei „Böller“ angezündet wovon einer direkt auf das Eis neben SCR Torhüter Matthias Nemec geworfen wurde. Das Spiel musste kurzzeitig unterbrochen werden. Schnell war zu sehen, dass die Polizeikräfte und die Sicherheitsdienste einige der „Chaoten“ abführten und somit das Spiel ordnungsgemäß und auch ohne Zwischenfälle weitergeführt werden konnte. Schon während des Spieles konnten drei Namen aus der Rosenheimer Fanszene ermittelt werden, denen nun bundesweites Stadionverbot und Anzeigen drohen werden.


Rosenheim hatte das Spiel weiter im Griff, scheiterte aber einige Male am überragenden Torhüter Matthias Nemec. Im zweiten Drittel änderte sich das Bild. Nach dem Ausgleichstreffer der Werdenfelser durch Louke Oakley, brachen alle Dämme. Von nun an waren die Hausherren spielbestimmend und zeigten den Gästen, was auch mit einem dezimierten kleinen Kader möglich ist. Ein Doppelschlag innerhalb von 40 Sekunden brachte die Entscheidung. Mit 4:1 ging es in die Pause, dass Olympia-Eissportzentrum stand Kopf.


Im Schlussabschnitt gaben die Gastgeber weiter Gas und verwalteten die Führung nicht. Am Ende wurde ein 6:1 Derbysieg überschwänglich gefeiert, der auch hoch verdient war.

Tore: 0:1 Tyler Scofield (2:43), 1:1 Louke Oakley (26:26), 2:1 Michael Rimbeck (28:52), 3:1 Louke Oakley (34:26), 4:1 Simon Mayr (35:05), 5:1 Andreas Driendl (42:22), 6:1 Tobias Draxinger (44:03)

Zuschauer: 3321